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Verkaufen lernen mit Markita

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Verkaufen lernen mit Markita: Frag, dann frag nochmal und dann frag nochmal.

Es gibt eine tolle Geschichte von Jack Canfield – ich glaube, er hat sie sogar im Buch „Chicken Soup for the soul“ erzählt. Ich erzähle Dir diese Geschichte über das Verkaufen lernen einfach aus dem Gedächtnis.

Wie alles anfängt …

Darf ich vorstellen: Markita Andrews. Ein 13 Jahre altes Mädchen, das es geschafft hat, im Laufe seiner Karriere als „Pfadfinder-Kekse-Verkäuferin“ Kekse im Wert von mehr als 80.000 $ zu verkaufen. In den USA gibt es die Tradition, dass die Pfadfinder von Tür zu Tür gehen, um Kekse zu verkaufen, um Geld für die Pfadfinder zu sammeln.

Wie hat sie das gemacht?

Alles fing damit an, dass Markita einen Traum hatte. Sie wollte undingt die Welt bereisen. Dieser Traum war sehr weit weg, da Ihre Mutter alleinerziehend war (der Vater hatte sie verlassen). Markitas Mutter arbeitete hart und lang in Ihrem Beruf als Kellnerin, denn sie wollte Markita einmal das College ermöglichen. Ein gutes College. Damit Markita einen guten Abschluss machen konnte – um dann einen guten Job zu bekommen. So würde Markita genug Geld verdienen können, damit sie und Ihre Mutter dann die Welt bereisen könnten.

Doch Markita war ungeduldig. Wenn man 13 ist, ist schon nur 23 sein soooooooo weit weg. Sie suchte nach einer Lösung, wie sie die Weltreise für sich und Ihre Mutter schon früher ermöglichen konnte. Sie wußte sehr zu schätzen, was Ihre Mutter für sie tat – doch sie suchte nach einem Weg, wie sie schon eher auf Weltreise gehen konnten.

Eines Nachmittags blätterte sie im Pfadfinder Magazin und da schien die Lösung zu sein: Die Pfadfinderin, die in diesem Jahr die meisten Kekse von allen verkaufte, bekam eine Weltreise für sich und Ihre Familie bezahlt. Markitas Herz hüpfte ganz aufgeregt und sie fasste einen Entschluss: Sie würde mehr Kekse verkaufen als jede andere Pfadfinderin in ganz Amerika.

Verkaufen lernen Kekse

Doch wie sollte sie das anstellen?

Sie wußte: Sie brauchte einen Plan. Einen sehr guten Plan. Also bat Markita Joanna, eine Freundin Ihrer Mutter und eine erfolgreiche Verkäuferin, um Rat.

„Was kann ich tun, um mehr Kekse zu verkaufen als alle anderen?“

Joanna gab ihr den folgenden Rat:

„Wenn Du als Pfadfinderin Kekse verkaufen gehst, dann solltest Du auch aussehen wie eine Pfadfinderin. Also trage immer Deine Pfadfinder-Uniform, wenn Du Kekse verkaufen gehst. Dann wissen die Leute direkt Bescheid. Am Besten gehst Du zu den Leuten, wenn sie Feierabend haben. Geh Deine Kekse zwischen halb 5 und halb 8 Uhr abends verkaufen.

Vor allem: Sei immer freundlich zu den Menschen. Schenke Ihnen Dein schönes Lächeln. Bring die Menschen auch zum Lächeln. Schenke Ihnen ein gutes Gefühl. Wahrscheinlich haben sie grade einen anstrengenden Tag hinter sich und sie freuen sich, ein Lächeln geschenkt zu bekommen.

Sei auf jeden Fall freundlich zu den Menschen, die Du besuchst, egal ob sie etwas von Dir kaufen oder nicht. Dein Lächeln kostet Dich nichts! :-)

2 Geheimnisse will ich Dir noch mitgeben:

1. Bitte die Menschen nicht, Deine Kekse zu kaufen – bitte sie zu investieren. Lass sie in Deinen Traum und in Deine Kekse investieren.

2. Frage immer nach einem großen Auftrag. Frage direkt, ob sie in 20 Schachteln Kekse investieren möchten. Frage nicht nach einer Schachtel. Frage nach dem großen Auftrag. Denn Deine Kekse sind schliesslich sehr lecker – und Du willst ja nicht, dass sie den Leuten so schnell ausgehen, oder? ;-)“

Markita nahm sich diesen Rat von Joanna sehr zu Herzen.

Sie zog los und bat die Menschen, in Ihre Kekse und Ihrem Traum von der Weltreise zu investieren.

Markita war sicherlich nicht die einzige, die die Weltreise gewinnen wollte. Doch sie war eine der ganz wenigen, die wirklich jeden Tag nach der Schule und den Hausaufgaben Ihre Pfadfinder Uniform anzog und bereit war, Menschen zu bitten, in Ihren Traum von der Weltreise und Ihre Kekse zu investieren. Sie war eine der wenigen, die wirklich konstant aktiv war. Sie war eine „Tu-erin“! :-)

Es war nicht immer einfach

Natürlich gab es auch Menschen, die einfach „Nein.“ sagten. Doch Markita gab nicht auf. Sie ging einfach weiter zur nächsten Tür und sagte:

„Hallo, mein Name ist Markita. Ich bin eine Pfadfinderin und ich habe einen Traum: Ich verdiene für meine Mutter und mich eine Reise um die Welt, indem ich Kekse für die Pfadinder verkaufe. Würden sie gerne in ein oder 2 dutzend Schachteln investieren?“

Das Verkaufen war nicht immer einfach, doch Markita gab niemals auf. Sie tat jeden Tag, was zu tun war. In diesem Jahr verkaufte sie sage und schreibe 3526 Schachteln Pfadfinder Kekse. Und sie gewann die Reise um die Welt für sich und Ihre Mutter.

Das war vor vielen Jahren. Markita hat im Lauf Ihrer „Karriere“ mehr als 42000 Schachteln Pfadinder Kekse verkauft. Sie hat einen Bestseller mitgeschrieben, der bezeichnenderweise den Namen trägt: „How to sell more cookies, condos, cadillacs, computers… and everything else.“

Markita ist nicht cleverer als tausende anderer Menschen, doch sie hat ein Geheimnis des erfolgreichen Verkaufens sehr früh verinnerlicht:

Frag. Dann frag nochmal. Und dann frag nochmal. Und dann frag den nächsten. Frage, frage, frage!

Viele Menschen haben Probleme im Verkauf, weil sie schon aufgeben, bevor sie überhaupt angefangen haben: Sie trauen sich nicht zu fragen. Meistens weil sie Angst vor der Zurückweisung haben. Weil sie fürchten, sich blamieren zu können – oder dass jemand sie auslacht.

Ich bin jetzt seit mehr als 14 Jahren im Verkauf tätig und in all den Jahren habe ich diese 7 wichtigen Dinge gelernt:

7 Verkaufsgeheimnisse

Autor: André Loibl

Gründer von marketingnow.de

9 Kommentare

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  1. Hallo Andre,

    sehr schöne Geschichte, die einem zeigt, dass man die alten Pfade verlassen muss, auch wenn diese noch so eingefahren sind.
    Das mit den Fragen EW EW EW EW schreib ich ganz groß.

    In dem Sinne, noch schöne Herbsttage.

    Herzliche Grüße

    Jürgen Strauch

  2. Lieber Andre‘,
    toll, wie so oft hast Du genau zur rechten Zeit „gewusst“ wo ich grad hänge……und mir so ne tolle Geschichte geschenkt!! Danke dafür :-). Nun weiß ich wieder was zu tun ist. Ich werde einfach mutig sein und meine Arbeit tun ;-).
    Danke Andre‘, es ist schön dass es Dich gibt!

    • Hallo Claudia,

      das ist toll, dass Du weiter machst – dass Du mutig bist und Deine Arbeit machst. Denn mal ganz ehrlich: Das ist ein Grund, warum Du hier bist.

      Einen lieben Gruss und einen gesegneten Tag für Dich!

      André

  3. Hallo lieber Nathanael,

    Du hast Recht, Kekse zu so später Stunde sind nicht die beste Idee. ;-))

    Ich freue mich, dass die Geschichte Dir weiter geholfen hat. Wichtig ist, dass Du Dein Produkt wirklich raus auf den Markt bringst. Denn so viele Ideen bleiben in den Schubladen (oder auf den Festplatten ;-) ) von Menschen liegen, weil sie sich nicht trauen, den entscheidenden Schritt zu gehen.

    Und ja: Es wird immer Meckerer geben. Es wird auch immer Menschen geben, die sinngemäß sagen: „Du hast doofe Ohren“. ;.-) Doch diese Menschen willst Du auch nicht als Deine Kunden haben. ;-) Der Markt ist so groß, dass Du immer genügend Menschen finden wirst, die Dein Produkt – auf Deine Art und Weise – gut finden.

    Also weitermachen und gib mir mal Bescheid, wenn Dein Produkt fertig ist. Ich bin doch so neugierig! :-)

    Einen lieben Gruss und einen tollen Tag!

    André

  4. Genau, lieber André, wenn ein 13-jähriges Mädchen das kann, dann kann ich das schon lange. :-) Und da warten schon sehr lange sehr viele Menschen sehnsüchtig darauf, dass ich meine leckeren Kekse wieder mit ihnen teile. :-)

    Alles Liebe,
    Jürgen

  5. Süsse Geschichte, das schreibe ich auch unter, ohne einen Traum geht nichts. Unsere Traeume sind die staerktsen Motivationen für uns, damit könne wir die Ziele erreichen. Was mir in deinem Geschichte besonders gefiel, dass das Maedchen so ungeduldig war. Und eben wegen ihres Ungedulds könnte sie eine wirkliche Tu-erin werden und ihren Traum verwirklichen. Wahrscheinlich hatte sie die staerkste Motivation (die Reise mit der Mutti), was tief vom Herzen kam.

  6. Hallo André,

    wie peinlich ist das denn.. da geht ein kleines Mädchen von Tür an Tür und fragt nach, ob die Person in ihrem Traum investieren will. Und ich? Ich habe Angst, Angst vor dem Nein, Angst vor dem Gespräch. Angst davor, ausgelacht oder schräg angeschaut zu werden mit dem Kommentar „willst du mir was verkaufen.“

    Du hast es erfasst: In meinem Kopf haben sich so viele negative Gedankenmuster eingeschliffen wie als ob 100 Kunden zu mir sagen würden „kenne ich schon“, „brauche ich nicht“, „interessiert mich nicht“, „was willst du“.
    Und das Schöne dabei: Wenn ich wirklich 100 Kunden besuchen würde, würde ich vielleicht 4 Mal das hören, oder auch nie.

    Vor allem hat mir das SW SW SW SW gefallen… das ich beherzigen werde.

    Vielen Dank

    Daniele Cipriano

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